Die luftig leichte Sporthalle im katalonischen Vila-seca hat nur noch wenig gemein mit dem Bestandsgebäude aus dem Jahr 1986, das die Architekten renoviert und ergänzt haben. Der Altbau mit seinen Betonfertigteilen und abgehängten Decken mutete eher wie ein Industriegebäude an. Er ist Teil des Sportcampus in Vila-seca, einem Vorort von Tarragona. Die Architekten erhielten den Auftrag, den Altbau als Austragungsort für die griechisch-römischen Ringwettkämpfe im Rahmen der Mittelmeerspiele 2018 aufzurüsten. Das sportliche Großereignis findet alle vier Jahre in einer anderen mediterranen Stadt statt. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden als Austragungsorte nur Altbauten genutzt. Beim Umbau der Gemeindesporthalle wurde auch die längerfristige Nutzung als Hockeyfeld mitbedacht.