Gebettet in die Hügellandschaft der nordportugiesischen Region Amarante, zwischen grünen Reihen von Rebstöcken, setzt sich das Hotel — fast wie ein kleines Dörfchen — aus mehreren heterogenen Gebäuden zusammen. Die Architekten integrierten bestehende, teilweise sanierungsbedürftige Bauernhäuser, alte Schuppen und Ställe aus den 30er-Jahren in ein stimmiges Gesamtkonzept und formten daraus ein modernes Hotelensemble mit ländlichem Charakter, das die Beziehung zwischen Raum und umgebender Natur sowie die Geschichte des Ortes feiert.Das umgebaute, zentrale Haupthaus fügt sich terrassenartig in den Hang. Darin befinden sich der Empfang mit Lobby, Gemeinschaftsräume, ein Restaurant, der Weinkeller und die Produktion sowie ein Spa mit Pool. Von hier aus erschließt der Gast die großzügigen Unterkünfte über ein Wegenetz aus breiten Kieswegen. Zwei Gebäudekomplexe, einer westlich und einer östlich des Haupthauses, beherbergen insgesamt 30 Doppelzimmer mit Bad. Ein separates Apartmenthaus mit eigenem Wohn- und Kochbereich bietet Raum für eine kleine Familie. Von außen sind die neuen Gebäudeteile verkleidet mit einer vertikalen Kiefernholzschalung, rostenden Stahlplatten oder Schiefermauerwerk, das sich an den ursprünglichen Steinfassaden der Bestandsgebäude orientiert.