Sozialer Wohnungsbau in Haarlem, NL

Das Projekt ist Teil eines experimentellen Wohnviertels auf dem Zuiderpolder in Haarlem. Der Auftrag an neun eingeladene gute Architekten lautete, zu zeigen, dass auch innerhalb des subventionierten Wohnungsbaus Architektur entstehen könne. Die Kosten für den Entwurf trug das Ministerium für Gemeinwohl, Volksgesundheit und Kultur, so dass die Architekten ungehindert von eventuellen Vorurteilen oder Einwänden der Auftraggeber ihre Arbeit beginnen konnten. Der städtebauliche Plan ist durch drei Faktoren gekennzeichnet: Die langen, in Nord-Süd Richtung verlaufenden Straßen, ein Stadtteilzentrum im Südosten und ein keilförmiges Randgebiet im Nordwesten. Die Straßen werden durch Mauerfluchten gebildet. Es wurden Gebäude entworfen, welche sich durch eine lineare Struktur mit einer im städtebaulichen Plan festgelegten Höhe von drei Etagen auszeichnen. Die Betonung liegt auf dem ganzen Komplex als städtischem Element, nicht direkt auf der individuellen Wohnung.

Sozialer Wohnungsbau in Haarlem, NL