Die Einrichtung dient den zweitausend Einwohnern des Dorfes Mali sowie der Landbevölkerung, die teils aus weitem Umkreis anreist, als Anlaufpunkt für alle gesundheitlichen Belange. Das Projekt wird von der finnischen Entwicklungshilfe gefördert und bietet medizinische Behandlung, ambulante Dienste und Hilfe bei Entbindungen an. Innerhalb des Dorfes nimmt es eine wichtige Stellung ein, denn es soll als öffentliches Gebäude auch die Notwendigkeit einer guten Gesundheitspflege symbolisieren. Das Zentrum wird von einer Krankenschwester geführt, die sich dort ständig aufhält. Für sie wurde ein kleiner, privater Wohnbereich eingeplant. Der einfache, längliche Bau ist in gleichmäßigen Abständen in offene und geschlossene Einheiten unterteilt: überdachte Vorräume an beiden Enden und in der Mitte, dazwischen zweimal drei quadratische Räume. Der zentrale Vorraum ist gleichzeitig Haupteingang und Durchgang zum dahinterliegenden Gelände.
