Auf der Südseite der königlichen Gärten, am Rand des Burggrabens steht eine alte Steinmauer hinter der bereits in der Mitte des 17. s die erste Orangerie erbaut wurde. Im Schutz dieser Mauer gediehen die Orangenbäume bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Danach wurden sie nicht mehr gepflegt und gingen ein. Erst 1945 entdeckte man den Ort für die Kultivierung von Pflanzen wieder. Ein einfaches Glashaus wurde gebaut, das verschiedene Pflanzen und Baumarten beherbergte. Doch auch dieses Haus gab man schon bald dem Verfall preis und riss es schließlich Ende der 90er-Jahre ab.
