Reihenhäuser in Roosendaal

Nicht nur das ehrgeizige Kostenziel schränkte die Architekten beim Entwurf der Reihenhauszeile in den Niederlanden ein, sondern auch die inhaltlichen Vorgaben der Wohnungsbaugesellschaft: Gewünscht war ein konventioneller Wohnungstyp mit einer deutlichen Trennung von Wohn- und Funktionsbereich sowie ein Achsmaß von 6 Metern Hausbreite. Da somit beim Grundriss der 17 Häuser wenig Spielraum zum Experimentieren blieb, richteten die Architekten ihr Hauptaugenmerk vor allem auf die Straßenfassade. Obwohl der Bebauungsplan als Material eigentlich Ziegel vorsah, konnten sie eine Front aus Aluminium und Glas durchsetzen, die sich deutlich von gewöhnlichen Wohnbaufassaden absetzt. Der Wechsel von transparenten und opaken Gläsern nimmt die vorgegebene Zweiteilung des Grundrisses wieder auf: Die Außenwand in der Servicezone ist konsequent geschlossen und mit emailliertem Glas verkleidet, der Wohnbereich dagegen mit leicht spiegelnden Sonnenschutzgläsern vollflächig verglast. Dahinter befindet sich ein ca. 5,50 Meter hoher Luftraum, der dem Wohnraum einen großzügigen Charakter verleiht und für eine gute Belichtung sorgt. Gleichzeitig entsteht im Obergeschoss eine kleine Galerie, die z. als Arbeitsplatz genutzt werden kann.

Reihenhäuser in Roosendaal